Convocatorias

Nueva producción de La Creación en Düsseldorf

Redacción

viernes, 2 de febrero de 2018
Thomas Hengelbrock © Florence Grandidier

La Tonhalle Düsseldorf presenta el 6 de febrero a las 20:00 horas, una nueva producción de Die Schöpfung de Haydn por el  BalthasarNeumann-Chor dirigido por Thomas Hengelbrock y protagonizada por Camilla Tilling, Gabriel, Lothar Odinius, Uriel, Tareq Nazmi, Raphael, Marie-Sophie Pollak, Eva y Andre Morsch, Adán.

"Es lebe Papa Haydn! Es lebe die Musik!", rief das enthusiastische Publikum bei der Uraufführung der Schöpfung 1799 in Wien aus. Dabei hätte man wahrscheinlich vorher jeden Komponisten für verrückt erklärt, der seinen Plan verraten hätte, die göttliche Schöpfungsgeschichte in Musik zu fassen. Was für ein gigantisches Unterfangen! Mit offensichtlich verblüffendem Erfolg: "Nur weinen vor Rührung" könne man über die "Größe" und "Majestät" der Schöpfung begeisterte sich eine andere zeitgenössische Stimme über das große Oratorium, das paradiesische Chöre, klangmalerische Elemente und innige Duette auf das Eleganteste vereint. Ganz nah rückt uns dieses über 200 Jahre alte Werk, wenn Thomas Hengelbrock und seine bestens aufeinander abgestimmten Ensembles sich seiner annehmen – Kreation im Zeitraffer.

Thomas Hengelbrock

Thomas Hengelbrock ist Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, Gründer und Leiter der Balthasar-Neumann-Ensembles sowie Chef associé des Orchestre de Paris. Er zählt zu den herausragenden Opern- und Konzertdirigenten unserer Zeit. Sein Repertoire reicht von der Musik des 17. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken und umfasst alle Gattungen. Bereits als künstlerischer Leiter der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, als Leiter des Feldkirchfestivals und Musikdirektor der Wiener Volksoper realisierte Thomas Hengelbrock szenische und genreübergreifende Projekte in außergewöhnlichen Konstellationen. Prägend für Thomas Hengelbrocks künstlerische Entwicklung waren seine Assistenztätigkeiten bei Antal Doráti, Witold Lutosławski und Mauricio Kagel, die ihn früh mit zeitgenössischer Musik in Berührung brachten. Neben der umfassenden Beschäftigung mit der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts widmet er seine Arbeit intensiv der historisch informierten Aufführungspraxis. Seine Mitwirkung in Nikolaus Harnoncourts Ensemble „Concentus musicus“ gab ihm dabei entscheidende Impulse. Thomas Hengelbrock trug maßgeblich dazu bei, das Musizieren auf Originalinstrumenten dauerhaft im deutschen Konzertleben zu etablieren. In diesem Zusammenhang gründete er Balthasar-Neumann-Chor sowie -Ensemble, die beide zu den international erfolgreichsten Ensembles ihrer Art zählen und regelmäßig für Aufsehen sorgen, so etwa im Jahr 2013 mit konzertanten Aufführungen von Wagners Parsifal im Klangbild der Entstehungszeit. Aufgrund seines großen Engagements in der Musikvermittlung wurde Thomas Hengelbrock 2016 der Herbert von Karajan Musikpreis verliehen

Camilla Tilling

Die einnehmende Verbindung einer schönen Stimme mit musikalischer Vielseitigkeit hat keinen geringen Anteil an der bemerkenswerten, bereits zwei Jahrzehnte überspannenden Karriere der Sopranistin Camilla Tilling. Das gefeierte frühe Debüt an der New York City Opera lenkte ihre Karriere auf internationale Bahnen und führte zu Auftritten auf den bedeutendsten Opernund Konzertbühnen der Welt, während sie gleichzeitig eine beeindruckende Diskographie erarbeiten konnte. Das erfolgreiche Debüt am Royal Opera House Covent Garden als Sophie (Der Rosenkavalier) war der Beginn einer fortdauernden musikalischen Zusammenarbeit, die sie immer wieder nach London führt, jüngst als Susanna (Le nozze di Figaro). Camilla Tilling sang ebenso an der Pariser Nationaloper, der Mailänder Scala, am Moskauer Bolschoi-Theater, an der San Francisco Opera, dem Festival d’Aix-en-Provence sowie der Bayerischen Staatsoper. Da sie aufgrund ihrer stimmlichen Flexibilität verschiedenste Partien singen kann, feierte sie auch Erfolge als Governess (The Turn of the Screw) beim Glyndebourne Festival oder etwa als Mélisande (Pelléas et Mélisande) am Madrider Teatro Real und an der Semperoper Dresden. Als hochgeschätzte Konzertsängerin ist Camilla Tilling regelmäßig Gast vieler führender Orchester der Welt. Konzerthöhepunkte der letzten Zeit waren u.a. Dutilleuxs Correspondances mit Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen und Schumanns Faustszenen mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Thomas Hengelbrock. Außerdem war sie Solistin der Nobelpreis-Zeremonie 2017 in deren Rahmen sie mit dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra musizierte und weltweit im TV zu erleben war.

Lothar Odinius

Lothar Odinius gehört zu den gefragtesten Konzert- und Oratoriensängern. Mit einem Repertoire vom Barock bis zur Gegenwart hat er sich weltweit einen Namen gemacht. Er ist regelmäßig Gast bei internationalen Festivals und in allen wichtigen Konzertsälen von Berlin über Wien, Mailand, London bis New York. Er arbeitet mit Dirigenten wie Ivor Bolton, Ádám Fischer, Emmanuelle Haïm, Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, Andrew Manze, Sir Neville Marriner, Marc Minkowski, Kirill Petrenko, Hans-Christoph Rademann, Helmuth Rilling, András Schiff, Peter Schreier, Andreas Spering, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst zusammen. Gleichermaßen ist Lothar Odinius auf der Opernbühne zuhause und war bereits an renommierten Häusern wie dem Opernhaus Zürich, dem Royal Opera House Covent Garden, der Opéra National de Paris, in Schwetzingen, in Glyndebourne und den Bayreuther Festspielen zu erleben. Den Schwerpunkt seines Repertoires bilden dabei alle großen Mozart-Rollen, vom lyrischen Tamino bis zum dramatischeren Idomeneo. Einige Höhepunkte der letzten Zeit waren Herzog Guido von Urbino (Eine Nacht in Venedig) an der Opéra de Lyon, Giove und Anfinomo in Monteverdis Il ritorno d‘Ulisse in patria unter Emmanuelle Haïm am Théâtre des Champs-Élysées sowie Froh/Das Rheingold unter Thomas Hengelbrock und mit der NDR Elbphilharmonie in Hamburg, Dortmund und Baden-Baden, außerdem Beethovens Missa solemnis unter Steven Sloane im Rahmen der Ruhrtriennale sowie seine Rückkehr an die Elbphilharmonie mit Mozarts Requiem und mit Chefdirigent Thomas Hengelbrock am Pult.

Tareq Nazmi

Der Bass Tareq Nazmi studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher sowie privat bei Hartmut Elbert. Schnell wurde er von der Bayerischen Staatsoper in das Opernstudio aufgenommen, wo er erste Bühnenerfahrung sammeln konnte. Von 2012 bis 2016 war er dort Mitglied des Ensembles und konnte dem Publikum seine Spielfreude in den unterschiedlichsten Rollen präsentieren, darunter Minister (Fidelio), Masetto (Don Giovanni), Zuniga (Carmen) oder Nachtwächter (Meistersinger). Im Sommer 2015 sang Tareq Nazmi unter René Jacobs‘ musikalischer Leitung in konzertanten Don Giovanni-Vorstellungen den Commendatore und Masetto u.a. in Barcelona, Shanghai und Paris. Unter François-Xavier Roths Leitung gab er 2016 sein Rollendebüt als Leporello an der Oper Köln sowie sein Debüt am Theater an der Wien als Masetto. Weitere Hausdebüts führten an die Komische Oper Berlin und nach St. Gallen. Tareq Nazmi ist ebenso ein gefragter Konzertsolist und verfügt über ein breit gefächertes Repertoire, das von Bach bis Brahms und von Mozart bis Dvořák reicht. In der Spielzeit 2017/18 geht Tareq Nazmi gleich zweimal auf Tournee: Beethovens Leonore mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester führt ihn nach Athen, Wien, Brüssel, Amsterdam und Paris, bevor er mit Haydns Schöpfung an der Seite des Balthasar-Neumann-Chors und -Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock in Dortmund, Luxemburg, Baden-Baden, Hannover und Düsseldorf zu hören sein wird. Im Anschluss gibt Tareq Nazmi sein Rollendebüt als Bottom in Brittens A Midsummer Night‘s Dream am Theater an der Wien.

Marie-Sophie Pollak

Marie-Sophie Pollak, geboren in Bietigheim-Bissingen, studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss ihr Diplom mit Auszeichnung ab. Noch während ihres Studiums debütierte sie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, denen sie in mehreren Produktionen verbunden blieb. Es folgten Konzert- und Opernengagements im In- und Ausland. Sie ist bei namhaften europäischen Festivals wie etwa LuganoMusica, Potsdamer Musikfestspiele Sanssouci oder Brucknerfest Linz zu hören und stand bereits auf bedeutenden Bühnen wie dem Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Herkulessaal München, Prager Rudolfinum, Konzerthaus Berlin, Auditorio Nacional de Madrid, Hamburger Staatsoper sowie dem Théatre du Châtelet in Paris. Ihre musikalische Laufbahn prägte die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Kent Nagano, Jean-Christophe Spinosi, Hans-Christoph Rademann, Václav Luks, Alessandro De Marchi, Christoph Spering und Martin Haselböck. Im Oktober 2017 debütierte Marie-Sophie Pollak in der Elbphilharmonie Hamburg in Haydns Jahreszeiten unter der Leitung von Kent Nagano. Große Beachtung hat ihre CD-Einspielung der „Luther-Kantaten" von J.S. Bach mit dem Chorus Musicus Köln unter Christoph Spering gefunden, die mit dem Echo-Klassik 2017 ausgezeichnet wurde. Marie-Sophie Pollak ist Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und wurde Finalistin beim Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper „Pietro Antonio Cesti“. Sie wurde mit dem Deutschlandstipendium ausgezeichnet, wird von der Organisation Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert und ist Stipendiatin der Christl und Klaus HaackStiftung.

André Morsch

Der deutsche Bariton André Morsch studierte zuerst in Österreich, bevor er sein Studium am Amsterdamer Konservatorium bei Margreet Honig fortsetzte und mit Auszeichnung an der Nieuwe Opera Academie in Den Haag abschloss. André Morsch erhielt den 1. und den Hermann-Reutter-Preis beim prestigeträchtigen Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart sowie den Prix Bernac der Académie Ravel in Saint-Jean-de-Luz. Seit 2011 ist er Ensemblemitglied der Oper Stuttgart, wo er u.a. als Leporello (Don Giovanni), Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Harlekin(Ariadne auf Naxos), Schaunard (La Bohème) und Verva in Janáčeks Osud zu erleben war. Weitere Engagements der jüngsten Zeit umfassen Figaro (Le Nozze di Figaro), Bachs Johannespassion, Guglielmo (Così fan tutte) und Die Schöpfung mit dem Orchestra of the Eighteenth Century, Adario (Les Indes Galantes) am Opernhaus Zürich, die Titelrolle in Lullys Cadmus et Hermione an der Opéra Comique in Paris, Harlekin an der Oper Leipzig, De Brétigny in Massenets Manon an der Nationale Reisopera sowie 1. Walfänger bei der Weltpremiere von Wagemans Legende und Stephano in Martins Der Sturm am Concertgebouw Amsterdam. André Morschs Konzertrepertoire reicht von Bach bis Martin, er tritt u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Het Residentie Orkest auf, unter der Leitung von Dirigenten wie Marc Albrecht, Jaap van Zweden, Ingo Metzmacher, Vincent Dumestre und Ivor Bolton. In der Saison 2017/18 kehrt André Morsch an die Oper Stuttgart zurück, u.a. als Malatesta in der Neuproduktion des Don Pasquale sowie als Fernando Ormez in der Weltpremiere von Toshio Hosokawas Erdbeben. Träume.

Balthasar-Neumann-Chor

Zu „einem der besten Chöre der Welt“ adelte das „Gramophone“-Magazin den BalthasarNeumann-Chor bereits im Jahr 2011. Diesen Titel bekräftigt die in- und ausländische Presse regelmäßig. 1991 von Thomas Hengelbrock gegründet, gastiert der Chor heute in den großen europäischen Konzertsälen und bei den renommiertesten Festivals. Tourneen führen die Sänger regelmäßig durch ganz Europa, aber auch nach China, Mexiko und in die USA. Nicht nur höchste musikalische Qualität, sondern vor allem künstlerische Vielseitigkeit hebt ihn aus der Reihe internationaler Vokalensembles heraus. Jeder Sänger ist in der Lage, als Solist aus dem Chor hervorzutreten und ebenso als Teil des Gesamtklangs in der Gruppe aufzugehen. Dies ermöglicht einzigartige Flexibilität in Besetzung und Repertoire. Im Mittelpunkt der Beschäftigung steht neben romantischen und zeitgenössischen Werken die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Die dramaturgisch ausgefeilten Konzertprogramme des Chores vereinen selten Gehörtes wie Werke von Antonio Lotti, Antonio Caldara und Jan Dismas Zelenka mit Repertoirewerken. Auch mit genreverbindenden und innovativen musikalisch-literarischen Produktionen hat sich der Chor einen Namen gemacht. Neben der Zusammenarbeit mit seinem künstlerischen Leiter und dem Balthasar-Neumann-Ensemble ist der Chor auch bei Dirigenten wie Marcus Creed, András Schiff, René Jacobs und Christoph Prégardien gefragt. Regelmäßig arbeitet der Chor mit Pablo Heras-Casado und Ivor Bolton zusammen

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