Reportajes

'Tarde' für Sopran und Orchester nach einem Gedicht von Juan Ramón Jiménez

Aribert Reimann
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Tarde nach einem Gedicht von Juan Ramón Jiménez ist zunächst ein Stück für Sopran und Orchester ohne Text. In fünf kurzen, von Charakter, Tempo und Besetzung des Orchesters sehr unterschiedlichen Stücken wird die Stimme ohne Worte, mal führend oder mit den Instrumenten eng verzahnt, als individuelles Element, nicht als Instrument eingesetzt. Wo diesem in seinen Klangschattierungen und in seiner Ausdrucksfähigkeit Grenzen gesetzt sind, bedingt durch die Gegebenheiten der jeweiligen Instrumente, beginnt der Gesang der menschlichen Stimme: Alle Vibrationen der Innenräume der Psyche, der Emotionen, der Skala an Zustandsbeschreibungen finden ihren unmittelbaren Niederschlag im gesungenen Ton, der der Worte entbehrt, in all seinem Ausdrucksgehalt, klanglichen Farbenreichtum und dynamischen Abstufungen. Und doch schwingt in diesen fünf…

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