Der gefeierte Direktor und Chefchoreograf des Wiener Staatsballetts, Martin Schläpfer, der das Publikum immer wieder mit der Intensität seiner Tanzkreationen in den Bann zieht, liebt es, durch seine sensiblen und subtilen Bewegungsstudien unaussprechliche Geschichten zu erzählen. Er tut dies fast immer unter Rückgriff auf die metaphysische Kraft der Musik, aber nicht immer, manchmal auch in völliger Stille. Ohne sich in seinem Werk auf den Neoklassizismus festzulegen, bezieht sich Schläpfer in seiner Technik auf George Balanchine und Hans van Manen, postuliert aber gleichzeitig eine Bandbreite von Interpretationen von Antony Tudor bis Sidi Larbi Cherkaoui.
Schläpfer, der derzeit künstlerisch relevanteste und kreativste Choreograf an der Spitze einer großen Institution wie dem Wiener Staatsballett, bleibt auf eigenen Wunsch bis zur Saison…
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